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Unsere Geschichte

Nerholm ist aus einer Sehnsucht entstanden, die Anna und ich in uns spüren. Jede von uns hat in unterschiedlichen Situationen Erfahrungen gesammelt, die uns zeigen, dass Menschen, die ins Straucheln gekommen sind, nicht allein durch gut gemeinte Ratschläge oder Mitleid wieder nach Vorne blicken können.

Ich erlebe es Tag für Tag in meinem Job. Menschen stecken in echten Schwierigkeiten, haben den Glauben an sich selbst verloren, denken, dass sie nichts wert sind, ihre Gedanken drehen sich im Kreis - sie haben sich verloren. Sie verfügen oftmals über keine tragfähige Familienstruktur oder haben Beziehungen erlebt, die wenig von ihnen selbst übrig gelassen haben. In meinem professionellen Rahmen stoße ich immer wieder an Grenzen, die durch Konzepte, Rahmenbedingungen oder Vorgaben festgeschrieben und somit für mich nicht zu überwinden sind. Dies lässt mich einfach nicht los.

Anna, meine Tochter, kennt dies aus einem anderen Zusammenhang. Sie hat erlebt und gespürt, wie Menschen sich verändern konnten, wenn sie regelmäßig mit Tieren in Verbindung waren. Nicht die Gespräche, nicht die anwesenden Menschen haben eine Veränderung eingeläutet - die Anwesenheit der Tiere brachte die Menschen zum Reden - zum Fühlen - zum Glücklich sein.

Aus unseren Erfahrungen und Erleben ist unsere Vision entstanden. Wir wollen uns einen Ort erschaffen, an dem wir mit unseren Tieren gemeinsam, achtsam und bedarfsgerecht für jedes Lebewesen, sowie respektvoll, in Ruhe und verbunden zusammenleben.

Dieser Ort heißt Nerholm.

 

Zusammengesetzt aus Ner- von Nerthus, die Erdgöttin. Sie wurde als "Mutter Erde" in Norddeutschland verehrt und ist ein Sinnbild für Natur, Fruchtbarkeit und den Kreislauf des Lebens. Holm ist dänisch und heißt übersetzt "kleine Insel". Nerholm ist unsere Insel, unser Rückzugsort, der Ort, der uns Halt gibt. 

Der Name zeigt, wer wir sein wollen. 

​An diesen Ort laden wir die Menschen ein, die den Boden gerade nicht unter ihren Füßen spüren. Die eine schwierige Familiengeschichte mitbringen. Die den Glauben an sich verloren haben. Die sich in ihrer Situation ein offenes Ohr wünschen. Oder die sich Kontakt zu Tieren wünschen, weil sie selbst keine haben oder weil sie spüren, dass ein Tier sie besser versteht als mancher Mensch.

Hier kann Begegnung geschehen:

mit den Tieren, mit dem Ort, mit uns - und Schritt für Schritt wieder mit sich selbst.

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​Mein Name ist Anna. Seit ich denken kann, sind mir Tiere wichtig — egal ob Katze, Pferd, Kuh oder Huhn.

Mittlerweile habe ich eine abgeschlossene Ausbildung. Doch irgendwie zieht es mich beruflich ebenfalls in Richtung Tier. Auch wenn ich mich diesbezüglich noch nicht zu 100% festlegen kann, weiß ich, dass ich irgendwann auch beruflich mit diesen wundervollen Kreaturen arbeiten will.

Ich bin Maria und ich liebe Hunde, besonders Berner Sennenhunde. Das Schönste an meinem Tag ist, mit meinen Hunden spazieren zu gehen. Auch kuscheln, spielen oder einfach im Garten chillen, nehme ich gerne mit.

Leider haben meine Vierbeiner immer mal Probleme, was mich oftmals traurig gestimmt hat.

Das war ein Grund, warum ich mich näher mit ihrem Wesen, ihrer Lebensweise und ihrer Ernährung beschäftigen wollte. Zudem bestand unser gemeinsames Leben aus Höhen und Tiefen, die mir gezeigt haben, dass auch Stress und/oder unsere Umwelt einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben.

Was mir zu Beginn echte Schwierigkeiten bereitet hat, ist das Lesen der Deklarationen und das Einschätzen der Informationen dahinter. Nachdem ich dies nun etwas besser verstanden habe, nahm ich aus der Hundebubble immer wieder Neuigkeiten mit, die mich wieder verunsicherten. Am Ende entschloss ich mich, eine Ausbildung zur Hundeernährungsberaterin zu absolvieren. Hier gibt es, wie bei Allem in der Tierwelt, nichts, was gesetzlich geregelt ist. Daher entschied ich mich für eine Ausbildung, die von zwei Tierärztinnen begleitet wird. Nun bin ich gerade mittendrin und fühle mich zunehmend sicherer im Umgang mit den Futtermitteln und der Gesundheit des Hundes. Im letzten Teil wird es um Erkrankungen gehen. Ich bin sehr gespannt.

In Bezug auf mein eigenes Leben - und auch im Zusammenleben mit unseren Tieren - habe ich für mich erkannt, dass Achtsamkeit eine gute Grundlage und Einstellung ist. Durch sie bin ich in der Lage, den Unwegsamkeiten gelassener entgegen zu treten und mit Herz an meine Aufgaben zu gehen.

Unsere Haltung

Tiere sind fühlende Wesen, die jeweils eine eigene Geschichte haben. Wir sprechen nicht ihre Sprache, aber wir können ihnen mit Respekt und Achtsamkeit begegnen.

Aus diesem Grund bieten wir jedem Tier seinen Raum und die Aufmerksamkeit, die es benötigt. Dies macht unser Leben und unsere Arbeit aus.

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